Sportabzeichen ablegen
Der Eisenacher Leichtathletik Verein bietet auch wieder dieses Jahr die Möglichkeit an, das Sportabzeichen abzulegen. Für die Terminabsprache dazu bitte, Hr. Björn Petersen, Tel.: 0152 34525081 anrufen
Sportarten
1. Allgemeine Schwimm-Fähigkeit
Zielsetzung dieser Gruppe ist es, die allgemeine Schwimm-Fähigkeit zu überprüfen. Neben der Leichtathletik und dem Turnen gehört das Schwimmen zu den Klassikern des Sportabzeichens seit der Einführung des Breitensport-Ordens 1913. Wenn Sie 200 m in der für Sie maßgeblichen Zeit absolvieren können, haben Sie die Prüfung bestanden.
Sie müssen kein Meisterschwimmer sein, das ist nicht das Ziel. Die vorgeschriebenen Zeiten lassen Ihnen genug Spielraum, um mit normaler Schwimmtechnik die Bedingungen erfüllen zu können. Als 18-jähriger Mann haben Sie beispielweise 6:00 min. Zeit, als ebenso junge Frau noch eine Minute mehr. Sind Sie über 75 Jahren alt, können Sie sich sogar 11:00 min. (Männer) oder 12:30 min. (Frauen) Zeit lassen. Schwimmen wird von Sportmedizinern und Orthopäden durchweg empfohlen, da es durch die Auftriebskraft des Wassers Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen besonders schont.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
2. Sprungkraft
In Gruppe 2 geht es darum, die Sprungfähigkeit anhand eines Hoch- oder Weitsprunges (oder eines turnerischen Sprunges) nachzuweisen. Das Überwinden von Hindernissen gehört neben dem Laufen zu den elementaren Bewegungsformen des Menschen. Wichtig ist das Trainieren einer guten Technik, sowohl in der Absprung- als auch in der Landephase, um eine zu starke Stauchung der Gelenke zu verhindern.
Die Bedingungen sind selbstverständlich dem Alter angepasst.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
3. Schnelligkeit
In Gruppe 3 gilt es, Schnelligkeit zu beweisen. Die Schnelligkeit ist die Fähigkeit, eine zyklische, wiederkehrende Bewegung in möglichst rascher Folge zu wiederholen. Kurzstreckenläufe zwischen 50 m und 1.000 m sind hier zusammen gefasst. Damit stellen Sie eine weitere Grundlage Ihrer körperlichen Fitness unter Beweis, die von jeher zu den motorischen Fähigkeiten gezählt wird.
Alternativ zum Laufen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Schnelligkeit auch in den Sportarten Radfahren und Inline-Skating unter Beweis zu stellen.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
4. Schnellkraft
Gruppe 4 ist eine Kombination aus verschiedenen motorischen Fertigkeiten.
Es sind Kraft, Schnellkraft, aber auch eine möglichst gute Koordination zwischen den Armen, dem Schultergürtel und dem Rumpf erforderlich, um beispielsweise den Stoß einer Kugel oder den Wurf eines Schleuderballs möglichst optimal ausführen zu können. Eine solche Fähigkeit zur Koordination wird im Alltag kaum gefördert und lässt mit dem Alter immer mehr nach. Aber sie erleichtert in vielen Momenten das Leben.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
5. Ausdauer
Gruppe 5 fordert von Ihnen schon einiges an Durchhaltevermögen, denn Ihre persönliche Ausdauer wird getestet. Wenn Sie nicht schon regelmäßig laufen oder walken, sollten Sie für diese Gruppe viel Vorbereitungszeit investieren. Denn: Ausdauer hat aus sportmedizinischer Sicht einen äußerst positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit, da das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird.
Für das Sportabzeichen müssen Sie als klassische Leichtathletik-Übung mindestens 3.000 m bei den Männern bzw. 2.000 m bei den Frauen laufen. Aber in dieser Gruppe sind viele Alternativen vorhanden. Sie können auch 20 km Radfahren, 10 km Skaten oder Ski-Langlaufen, 1.000 m Schwimmen oder im höheren Alter auch 10 km Wandern wählen, ganz wie Sie Lust haben. Ebenso sind Kegeln/Bowling, Rudern, Kanufahren und eine längere Strecke im Eislaufen als Ausdauer-Test möglich.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
Zusatzangebote
Zusätzlich zu den in der Tabelle aufgeführten Sportarten und Übungen gibt es für einzelne Altersklassen in verschiedenen Gruppen weitere Angebote, die Sie auswählen und erfüllen können. Diese „Zusatzangebote“ (Kanufahren, Rudern, Kegeln/Bowling, Eislaufen, Gewichtheben, Bankdrücken) sind vorwiegend für Spezialisten und trainierte AthletInnen der betreffenden Sportart gedacht. Über Einzelheiten (Art der Übung und Mindestleitung) erhalten Sie nähere Informationen bei den Sportabzeichen-Prüfberechtigten und bei Ihrem Landessportbund.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
Gruppen
Kinder und Jugendliche
Die früheren Schüler- und Jugendabzeichen sind zum Sportabzeichen „Jugend“ zusammengefasst worden. Kinder und Jugendliche im Alter von 8-17 Jahren können es erwerben. Das Abzeichen gibt es in Bronze nach der ersten, in Silber nach der zweiten und in Gold nach der dritten erfolgreichen Prüfung. Ab der vierten erfolgreichen Prüfung gibt es das Sportabzeichen in Gold mit der Zahl 4-10. Auszeichnungen de Schüler- und Jugendsportabzeichens werden dabei angerechnet.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
Erwachsene
Männer und Frauen ab dem 18. Lebensjahr können das „Deutsche Sportabzeichen“ erwerben. Bei der ersten Verleihung wird immer das Sportabzeichen in Bronze verliehen. Silber gibt es nach der dritten erfolgreichen Prüfung, und das Goldene Sportabzeichen erhält, wer fünf erfolgreiche Prüfungen nachweisen kann. Wiederholer werden bei Erwerb oder Besitz des Goldenen Sportabzeichens besonders ausgezeichnet.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]
Menschen mit Behinderung
Auch sportlich aktive Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen können sich, wenn sie bestimmte Prüfungen bestehen, das Deutsche Sportabzeichen an die Brust heften. Das Emblem ist mehr als eine Anstecknadel. Das Streben danach sorgt für körperlichen Ausgleich, regt zur Prävention an, schafft Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und kann helfen aus vermeintlicher Isolierung herauszuführen.
Das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen ist analog dem Deutschen Sportabzeichen aufgebaut. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen in verschiedenen Disziplinen vorgegebene Leistungen erreichen, die behinderungsspezifisch angepasst sind.
[Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund – www.deutsches-sportabzeichen.de]